
Hinweis
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische oder pädagogische Beratung. Die Autor:innen sind keine medizinischen Fachkräfte oder Pädagogen. Bei Beschwerden wendet euch bitte an eine Ärztin oder einen Arzt oder eine Fachkraft.
First things first: Kühlen kalte Getränke wirklich?
Warum eiskalt nicht automatisch besser ist – und welche Getränke euch an heißen Tagen wirklich guttun.
Sommer bedeutet: mehr schwitzen als sonst! Umso wichtiger ist es, ausreichend zu trinken. Dabei neigen wir dazu, eher zu eiskalten Getränken zu greifen, weil diese uns gefühlt besser erfrischen. Das liegt zunächst mal an den Kälterezeptoren in unserem Mund, die unserem Gehirn Erfrischung signalisieren. Das Problem dabei: Unser Körpergefühl sagt schneller „genug“, obwohl unser Flüssigkeitsbedarf noch gar nicht gedeckt ist. Das führt dann dazu, dass der Erfrischungseffekt nicht besonders lang anhält.
Denn sehr kalte Getränke können den Körper dazu bringen, gegenzusteuern. Um den Temperaturunterschied auszugleichen, produziert er zusätzliche Wärme. Anstatt unseren Körper abzukühlen, erreichen wir also erstmal das Gegenteil.
Das heißt jetzt nicht, dass ihr auf kalte Drinks verzichten müsst. Wenn sie euch gut tun, spricht überhaupt nichts dagegen. Wichtig ist nur, dass ihr darauf achtet, in Summe genug zu trinken.
Unser Tipp: Kalte Getränke für’s Feeling und lauwarmes Wasser als konstante Flüssigkeitsquelle kombinieren.

Pfefferminze vs. Ingwer – wer kann was?
Jetzt wird’s spannend: Denn nicht nur die Temperatur eines Getränks spielt eine Rolle, sondern auch seine Zutaten. Pfefferminze ist der Klassiker für heiße Tage. Das enthaltene Menthol sorgt für ein angenehm kühlendes Gefühl auf Zunge und Haut – ganz ohne Eiswürfel. Ob als Tee, im Wasser oder in einer Limonade: Pfefferminze bringt Frische, egal wie warm das Getränk selbst ist.
Ingwer wirkt dagegen ganz anders. Er wird eher als wärmend empfunden und kann die Durchblutung anregen. Das klingt zunächst widersprüchlich, kann den Körper aber dabei unterstützen, über das Schwitzen seine eigene Kühlung in Gang zu setzen. Als würzige Limonade oder im Tee entfaltet Ingwer diesen Effekt besonders gut – und muss dafür gar nicht eiskalt sein.
Kurz gesagt: Pfefferminze sorgt für ein frisches Gefühl. Ingwer kann die natürliche Temperaturregulation des Körpers unterstützen.

Auch Essen kann euren Durst löschen
Flüssigkeit kommt nicht nur aus dem Glas: Auch beim Essen nehmt ihr jede Menge davon auf – und das ganz nebenbei. Gemüse und Obst mit hohem Wassergehalt wie Gurken, Melonen oder Tomaten bestehen bis zu über 90 % aus Wasser. Wer im Sommer also einen knackigen Salat oder ein Stück Melone isst, tut seinem Flüssigkeitshaushalt automatisch etwas Gutes.
Auch Suppen, Smoothies oder wasserreiche Snacks zählen mit: Sie versorgen euch nicht nur mit Nährstoffen, sondern gleichzeitig mit Flüssigkeit.
Heißt für euch: Trinken ist wichtig, aber nicht alles – ein bewusster Griff zu wasserreichen Lebensmitteln unterstützt euch an heißen Tagen zusätzlich.

Praktische Tipps für heiße Tage
Ein paar einfache Tricks helfen euch durch den Sommer:
- Lieber regelmäßig kleine Mengen trinken
- Getränke eher kühl als eiskalt genießen
- Kräuter wie Minze bringen Frische ohne Kälteschock
- Schorlen, Smoothies oder leichte Limonaden sorgen für Abwechslung
Was verliert unser Körper beim Schwitzen?
Und genau darum geht’s: nicht die eine perfekte Lösung, sondern das, was gerade für euch passt.
Die Routine macht’s
Temperatur beachten
Frischetrick
Balance is key
BB-Resume: Die wichtigsten Facts im Überblick
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Eiskalte Getränke erfrischen oft nur kurzfristig.
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Sehr kalte Drinks können den Körper dazu bringen, gegenzusteuern.
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Pfefferminze wirkt eher kühlend, Ingwer eher wärmend.
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Lauwarme oder leicht gekühlte Getränke sind oft eine gute Alternative.
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Die Wirkung hängt nicht nur von der Temperatur, sondern auch von den Zutaten ab.
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Hört auf euren Körper – der weiß meistens, was gerade passt.
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Ein Teil unseres Flüssigkeitsbedarfs wird über Lebensmittel gedeckt.
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Wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Tomaten oder Melonen tragen ebenfalls zur Flüssigkeitszufuhr bei.
