Frühling, ja bitte!

So gut schmeckt die frische Saison
BB-Team
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Experten für Ernährung
20. Februar 2026
 

Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische oder pädagogische Beratung. Die Autor:innen sind keine medizinischen Fachkräfte oder Pädagogen. Bei Beschwerden wendet euch bitte an eine Ärztin oder einen Arzt oder eine Fachkraft.

 
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Es grünt so grün: Das hat jetzt Saison

März und April sind kulinarisch gesehen wie der erste Kaffee am Morgen – sie wecken die Lebensgeister! Wir verabschieden uns hochoffiziell von Lagerkartoffeln, Kohl und Möhrchen und begrüßen die ersten grünen VIPs im Garten.

Wenn die Tulpen ihre bunten Köpfchen aus dem Boden strecken, weißt du: Der Winterblues hat ab jetzt Hausverbot. Es ist die Zeit der kulinarischen Neuentdeckungen, in der Frische nicht einfach ein Wort, sondern ein Lebensgefühl ist. 

Wir tauschen schwere Eintöpfe gegen knackiges Gemüse auf den Tellern. Zartes Grün, knackiges Pink, edles Weiß: Die Frühlingsgrüße vom heimischen Acker sind quasi Wellness zum Aufessen!

Deine kulinarischen Frühlings-Buddies:

  • Bärlauch: Der knoblauchige King des Waldes
  • Radieschen: Scharf, knackig, pink – der perfekte Snack
  • Spinat: Popeye-Power für den Glow
  • Rhabarber: Sauer macht lustig (und guten Kuchen)
  • Spargel: Ende April wird endlich wieder „gestochen“!
  • Kresse: Keine Eier ohne den würzigen Frischmacher
 
 
2

Ostern festlich tafeln

Ostern ist Schlemmer-Prime-Time, aber wir schieben das Food-Koma dieses Jahr mal gekonnt beiseite.

Pragmatismus ist das neue Schick. Für die Deko reichen ein paar stylische Weidenkätzchen und minimalistisch bemalte Eier – weniger Kitsch, mehr „kann sich sehen lassen”.

Und auf dem Teller? Da wird es lecker! Zum Beispiel mit einem Bestie-Osterbrunch, bei dem pochierte Eier auf Brioche mit Bärlauch-Hollandaise um die Wette strahlen. Oder ein Sterne würdiges Familien-Mittagsmenü: Saftiges Lamm-Carré oder Seitanbraten unter einer Kräuterkruste, dazu frischer Wildkräutersalat.

Natürlich geht das alles auch fresher und leichter! Tauscht die schwere Sahne gegen griechischen Joghurt oder Kokosmilch. Und frisches Kräuter-Pesto schlägt jede fette Sauce! 

So bleibt ihr nach dem Rhabarber-Nachtisch noch beweglich genug, um die versteckten Prosecco-Dosen im Garten zu finden.

 
3

Das freut die Hasen – so gut, so vegan

Auch auf einer österlichen Festtafel finden vegane Highlights ihren Platz. Einen eleganten Auftakt legt ihr mit einem  Rhabarber-Holunder-Spritz und frischem Spargel vom Grill und veganer Hollandaise vor.

Zum Hauptgang könnte man mit einem veganen Osterbraten überraschen. Mit dieser Farbkombi vergessen selbst eingefleischte Skeptiker, worüber sie sich aufregen wollten.

Der krönende Abschluss ist in dieser Saison natürlich: Rhabarber. Mit veganem Pudding oder als Trifle oder Crumble oder, oder, oder…Ostern schmeckt auch ohne Eier so richtig genial!

 

Endlich wieder Grün

Im März haben die ersten Wildkräuter und Salate wieder Saison

Natürliche Schönheiten

Mit Zwiebelschalen, Rote-Bete oder Spinat kann man super Eier färben

Süße Idee

Der Schoko-Osterhase wurde im 19. Jahrhundert erfunden – wer genau das war, bleibt bis heute unklar.

Gemüse zum Dessert

Rhabarber gehört botanisch zum Gemüse, aber wir lieben ihn vor allem als süßen Nachtisch
 
 
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Refresh: Natürlich lecker-leichtes Detox

Na, wer schaut auch ein bisschen betreten auf die Plätzchengarage oberhalb des Gürtels? Zeit für den inneren Frühjahrsputz. Und nein, wir reden nicht von fiesen Hunger-Kuren, bei denen man nach drei Stunden die Tapete essen möchte.

 
Bissen raten

Was entsteht bei der Photosynthese?

Verrückt, nicht wahr?
Licht
Zucker
Bei der Photosynthese stellt die Pflanze aus Licht, Wasser und Kohlendioxid Zucker her. Dieser Zucker ist ihre Energiequelle und hilft ihr zu wachsen.
noch einmal
Bei der Photosynthese stellt die Pflanze aus Licht, Wasser und Kohlendioxid Zucker her. Dieser Zucker ist ihre Energiequelle und hilft ihr zu wachsen.
noch einmal
Gerade im Frühling  ist es total leicht, der Empfehlung von fünf Portionen Grünzeug am Tag zu folgen. Apropos: Das, was die jungen Gemüse grün färbt, ist auch für uns ein Frischekick. Chlorophyll heißt das Zauberwort, bzw. der grüne Farbstoff.

In der Pflanze wird damit bei der Photosynthese Lichtenergie absorbiert und in chemische Energie (Zucker und Sauerstoff) umgewandelt. Also her mit den Salaten und Smoothies, den Energie-Boostern, gegen die jeder Espresso alt aussieht!
 

BB-Resume: Die wichtigsten Facts im Überblick

  • Grün schlägt grau: Gegen den Winterblues helfen viele frische Saisongemüse
  • Ostern darf entspannt sein, zum Beispiel mit easy gemachten Ofengerichten, die allen schmecken und einer minimalistisch-natürlichen Deko
  • Vegane Menüs sind nicht nur ein Fest für die Hasen, sondern für alle Genießer
 
 

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