Herbst-Heroes:

Die besten Begleiter für die Herbstküche
Aufgeschnittener Hokkaido Kürbis in grünem Kreis
Ein dunkelgrüner Kreis von dem an der linken Seite abgebissen wurde. Die Bissspur sieht aus wie ein großes B und ist hellgrün hinterlegt
BB-Team
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Experten für Ernährung
02. Oktober 2026
Vogelperspektive einer Frau in der Küche, die gerade Kürbis kleinschneidet. Auf der Arbeitsfläche liegen weitere Kürbisse, Eier und andere Zutaten.
 
Dunkelgrünes Icon Schild mit Plus in der Mitte

Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Die Autor:innen sind keine medizinischen Fachkräfte. Bei Beschwerden wendet euch bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

 
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Kürbis all over: Jetzt wird’s wieder schön orange

Dass Kürbisse deutlich mehr können, als zu Halloween vor der Tür zu stehen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die orangen Früchte sind echte Herbst-Allrounder. Ähm, Früchte? Ja, ganz richtig. Der Kürbis zählt botanisch gesehen zu den Beeren und ist daher eine Frucht. Weltweit gibt es über 850 verschiedene Kürbissorten. Von winzig bis riesig, rund bis oval und leuchtend orange bis grün, weiß oder gemustert ist da wirklich alles dabei. 

Natürlich sind nicht alle Sorten essbar. Zu den bekanntesten Speisekürbissen gehören Hokkaido, Butternut, Muskat und Spaghettikürbis. Sie sind vielseitig einsetzbar und schmecken prima in Suppe, Pasta, Risotto, Ofengemüse oder sogar Kuchen! Denn Kürbis geht auch sehr gut in Süßes. Stichwort: Pumpkin Spice. Diese Geschmacksrichtung ist inzwischen ein eigenes Kulturphänomen und ein offizielles Symbol für den Herbstbeginn. 

Und nein, die Zubereitung von Kürbis muss kein Kampf sein – wenn man weiß, wie’s geht. Den Hokkaido Kürbis könnt ihr beispielsweise halbiert einige Minuten in Ofen oder Mikrowelle geben, danach lässt er sich einfacher schneiden. Und die Schale könnt ihr mitessen. 

BB-Geheimtipp:

Kürbiskerne nicht entsorgen, sondern kurz abspülen und mit etwas Öl und Gewürzen nach Wahl rösten. Super als knackiges Topping.

 
Eine Tonschale auf einem Holzbrett gefüllt mit Kürbis-Curry mit Linsen und Kartoffeln, daneben einzelne Zutaten.
 
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Tief verwurzelt, neu entdeckt: Wurzel- und Knollengemüse

Karotte, Pastinake, Rote Bete, Sellerie oder Süßkartoffel bringen im Herbst ordentlich Farbe und vor allem Geschmack auf die Teller. Was früher als rustikale Hausmannskost galt, ist heute der Star in bunten Bowls, Pürees oder auf Blechen. 

Größte gemeinsame Pluspunkte: sie sind vielseitig, relativ preisgünstig und stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe. Dank ihrer Ballaststoffe unterstützen sie eure Verdauung und sorgen für ein angenehmes Sättigungsgefühl. Je nach Sorte kommen dann noch Benefits wie Kalium, Folat und verschiedene Vitamine dazu. 

Auch rein geschmacklich haben sie einiges zu bieten:

  • Pastinake und Sellerie eignen sich hervorragend für cremige Suppen oder samtige Pürees.
  • Karotten, Rote Beete und Süßkartoffel machen sich geröstet super als Topping für Salate oder einfach als leckeres Ofengemüse. 
  • Sogar süßes Gebäck verträgt etwas Wurzelpower. Schon mal einen Süßkartoffel Brownie probiert?
 
Drei Teller auf einem Betonuntergrund, gefüllt mit Kartoffelstampf, buntem Wurzelgemüse und Nüssen. Daneben Besteck und einzelne Zutaten.
 
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Kohl? Jawohl!

Das Kohlgemüse hat sein verstaubtes Image als Senioren-Food lange abgelegt. Inzwischen gibt es genug Rezepte, bei denen der Kohl der Star ist und nicht mehr nur eine Beilage. Wenn im Herbst die Saison startet, haben Weiß- und Rotkohl, Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl und Co. ihren großen Auftritt. Und das liegt nicht zuletzt an ihren inneren Werten: Sie liefern unter anderem wertvolle Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin K und je nach Sorte weitere wertvolle Pflanzenstoffe. Die oberste Regel in der modernen Kohl-Küche lautet: nicht totkochen. Lieber kurz anbraten oder rösten und dann weiter backen oder garen. So entsteht eine angenehme Süße. 

Und für alle, die sich Sorgen über die „musikalischen Nebenwirkungen” machen, probiert’s mal so:

  • Mild starten: zunächst kleine Portionen und mildere Kohlsorten wie China- oder Spitzkohl wählen.
  • je länger die Garzeit desto höher die Bekömmlichkeit
  • Gewürze wie Kümmel, Fenchel oder Ingwer helfen und runden aromatisch ab
  • Auch mal in der fermentierten Variante ausprobieren, z.B. pickled Rotkraut oder klassisches Sauerkraut.

Unsere Geheimtipps in Punkto Kohl seht ihr hier im Überblick:

 

Braten statt kochen

Erzeugt angenehm süße Aromen.

Crunchy Kohl

Geröstet als Topping für Salate oder Bowls.

Pretty in Pink

Zitrone oder Essig bringt Rotkohl zum Leuchten.

Kohlblätter-Wrap

Kurz blanchieren, dann nach Lust und Laune befüllen.
 
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Süß, sauer, fruchtig – herbstliche Obstsorten

Das herbstliche Wetter schreit ja geradewegs nach herzhaften Eintöpfen und Suppen, aber der Herbst hat auch eine süße Seite! Äpfel, Birnen, Feigen und Pflaumen stehen jetzt auf dem Speiseplan und versüßen uns im wahrsten Sinne die Zeit. Egal ob frisch und knackig direkt auf die Hand, warm aus dem Ofen in diversen Gebäcksorten, als Porridge oder Kompott. Und das Beste? In diesen herbstlichen Obstsorten stecken jede Menge Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

 
Bissen raten

Welches Obst reift nach der Ernte noch weiter?

Das ist ja interessant.
Apfel
Weintraube
Äpfel gehören zu den sogenannten klimakterischen Früchten. Sie können nach der Ernte weiterreifen, weil sie weiterhin Ethylen bilden – ein Pflanzenhormon, das den Reifeprozess steuert. Deshalb sollte man Äpfel auch nicht unbedingt direkt neben empfindlichem Obst lagern.
noch einmal
Äpfel gehören zu den sogenannten klimakterischen Früchten. Sie können nach der Ernte weiterreifen, weil sie weiterhin Ethylen bilden – ein Pflanzenhormon, das den Reifeprozess steuert. Deshalb sollte man Äpfel auch nicht unbedingt direkt neben empfindlichem Obst lagern.
noch einmal
Vor allem Äpfel und Birnen lassen sich prima lagern oder einkochen und begleiten uns deshalb oft weit über die Erntezeit hinaus. Sie sind ein Highlight in Backwaren, funktionieren aber auch super auf herzhaftem Flammkuchen!

Feigen schenken uns mit ihrem aromatischen Geschmack einen kleinen Hauch Mittelmeer-Feeling und funktionieren gleichermaßen gut in süßen und herzhaften Speisen. Zum Beispiel in Kombination mit Käse, oder auf Salat. 

Pflaumen und Zwetschgen sind prädestiniert für Kuchen, Crumble oder Kompott.
 
Eine viereckige Auflaufform gefüllt mit Pflaumen-Crumble, daneben zwei Teller mit gleichem Inhalt und ein Schälchen Zucker.
 
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Kleine Kraftpakete: Nüsse und Maronen

Knacken, rösten, genießen: Der Herbst ist die perfekte Zeit für Walnüsse, Haselnüsse und natürlich Maronen. Während Walnüsse und Haselnüsse jetzt frisch geerntet werden, sorgen Maronen auf dem Herbstmarkt oder aus dem Ofen für echtes Saisongefühl. Geschmacklich bringen sie ordentlich Abwechslung – von kräftig-nussig bis angenehm süßlich. Und auch sonst haben sie einiges zu bieten: Nüsse liefern unter anderem ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und Ballaststoffe, Maronen sind dagegen deutlich kohlenhydratreicher und fettärmer. 

Eines steht fest: ob als Snack, über einem Herbstsalat, in einer Suppe oder im Gebäck  – sie gehören zum Herbst einfach dazu. 

Unser Tipp:
Frische Walnüsse und Haselnüsse lassen sich an einem kühlen, trockenen Ort gut lagern – so bleibt der Herbstgeschmack noch eine Weile erhalten. Für noch mehr Wissen rund um die Walnuss, hier entlang!

 
Schwarzer Icon von einem Stern mit vier Strichen darum

BB-Resume: Die wichtigsten Facts im Überblick

  • Kürbisse sind vielseitige Herbstklassiker und funktionieren als Suppe, Pasta, Ofengemüse oder sogar süßem Gebäck.
  • Verschiedenes Wurzelgemüse bringt erdige Aromen, natürliche Süße und jede Menge wertvolle Ballaststoffe auf den Teller.
  • Kohlsorten feiern ihr Comeback und beweisen, dass sie alles andere als langweilig schmecken können.
  • Herbstfrüchte wie Äpfel, Birnen, Feigen oder Pflaumen schmecken sowohl herzhaft als auch süß.
  • Nüsse und Maronen runden die Herbstküche mit ihrem kräftigen Aroma und der Knusprigkeit ab.
 
 
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